Erkennung von Radfahrern in der zweiten Reihe

Bei diesem Thema geht es darum Radfahrer auch hinter Objekten wie parkenden Autos etc zu erkennen.

Alle Technologien können Radfahrer in der 1. Reihe und an der Fahrzeugfront erfassen – nur Kamera-Basierte auch die 2. Reihe.

Der Technik Vergleich zeigt, warum als einziges System der LUIS TURN DETECT ® dies vollbringen kann. Die Anbauhöhe ist schlicht sehr hoch und kann damit über die parkenden Autos „hinwegschauen“.

Hier gab es schon Tests, die dies angeblich widerlegt haben. Der LUIS TURN DETECT ® detektiert nur sich bewegende Objekte, also Radfahrer, die geringfügig lenken oder einfach treten.

Da die Detektion auf einer intelligenten Auswertung von Bildern besteht, wird ein Test-Fahrrad – das mit einer Puppe exact gleich schnell wie der LKW fährt – nicht detektiert, da dieser keinerlei Bewegung erfährt und für ein „statisches“ Bauteil des LKWs gehalten wird.

Der Vorteil, den diese Art der Detection bietet ist enorm. Zu betonen ist hier, das 60% der Abbiegeunfälle und 70% der Todesfälle mit Radfahrern in der zweiten Reihe erfolgen. Siehe Studie zu Unfalltypen.

* UDV, Unfallforschung der Versicherungen, 16.11.2016; BG Verkehr, Kamera-Monitor-Systeme (KMS) zur Vermeidung von Abbiegeunfällen, 14.9.2016; Abbiege-Assistenzsystem für Lkw – Grundlagen eines Testverfahrens B. Schreck, P. Seiniger; BASt-Bericht F 104, 2015; neben den o.g. Unfalltypen wurden 6 Verkehrsteilnehmer mit Lkw ≥7,5t getötet (2 mit <7,5t) und wurden 23 Verkehrsteilnehmer mit Lkw ≥7,5t schwer verletzt (72 mit <7,5t); Zeitraum/ Ort der BASt-Studie: 2008 bis 2012 aus NI, NW, RP, SL. Bei insgesamt 5.728 Unfällen kam es zu 98 getöteten, 1.034 schwer verletzten und 4.596 leicht verletzten Personen. Auf Abbiegeunfälle entfielen 57 getötete, 305 schwer verletzte und 1.276 leicht verletzte Personen.